Bodenbeläge
Bödenbeläge sind die erdende Basis von Wohn-, Lebens- und Arbeitswelten. Welcher Bodenbelag zum Einsatz kommt, richtet sich vor allem nach der Art der Beanspruchung, dem persönlichen Stil und dem weiteren Interieur. Eine Übersicht über unsere Bodenbeläge mit den wichtigsten Vor- und Nachteilen:
Parkett
Holzparkett ist ein von Natur aus fußwarmer Bodenbelag mit behaglicher Ausstrahlung. Holzparkett schafft ein positives Raumklima: es wirkt ausgleichend auf Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, kann Schadstoffe absorbieren (Rauch, Gase) und lädt sich statisch kaum auf. Der Werkstoff Holz ist nachwachsend, als heimisches Holz meist nachhaltig produziert und kann vollständig recycelt werden. Abhängig von der Holzart und der Oberflächenbehandlung ist Holz zudem abriebfest.
Nachteilig kann - wie bei allen Holzböden - das Schwinden und Quellen eines Parkettbodens sein. Dauerhaft niedrige Luftfeuchtigkeit kann in der Heizperiode das Holz austrocknen lassen, es schwindet. Dadurch können sich Fugen zwischen einzelnen Parkettelementen bilden. Bei einer ideal konstanten Raumfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 Prozent lässt sich das weitgehend vermeiden.
Laminat
Laminatböden wurden ursprünglich für die schwimmende Verlegung entwickelt, so dass sie einfach wieder erneuert werden können. Laminatböden sind mehrschichtig aufgebaut: die sehr harte, strapazierfähige Oberfläche besteht einer oder mehreren Lagen faserhaltigem Material (meist Papier), das mit Kunstharz (meist Melamin) verpresst wurde. Die Trägerschicht besteht aus einem Holzwerkstoff (Spanplatte oder mitteldichten MDF-Faserplatten bzw. hochdichten HDF-Faserplatten). Die Gegenzugschicht besteht aus Furnier oder verpresstem Kunstharz-Fasergemisch. Bei Laminatböden gibt es beträchtliche Qualitätsunterschiede, weshalb wir auf renommierte Hersteller zurückgreifen.
Nachteilig: Laminatböden können nicht abgeschliffen werden und können sich statisch aufladen. Ohne Trittschalldämpfung haben Laminatböden ein lautes Klangbild.
Korkboden
Korkboden strahlt eine natürliche Lebendigkeit aus. Basis dieses elastischen, gelenkschonenden, fußwarmen und isolierenden Bodenbelags ist die Rinde der Korkeiche, die im Mittelmeerraum wächst. Nach dem Schälen der Korkeichen wächst deren Rinde nach und kann nach etwa 10 Jahren erneut geerntet werden. Korkböden können - wie Holzparkett - versiegelt oder mit einem Öl/Wachs-Finish versehen werden. Kork besitzt Millionen von kleinsten Luftzellen, die jedoch weder Staub noch Milben aufnehmen. Kork wird daher von Asthmatikern und Allergikern sehr geschätzt.
Linoleum
Linolböden bestehen aus nachwachsenden, natürlichen Rohstoffen. Die Herstellungsrezeptur wurde ca. 1860 vom englischen Chemiker Fredrick Walton entwickelt und gilt nahezu unverändert bis heute: Leinöl wird mit Harzen und Trockenstoffen zu einer elastischen Masse, dem Linolzement, verarbeitet und vermischt mit Holzmehl, Korkmehl, Kalksteinmehl und Pigmenten auf Jute als Trägerstoff aufgepresst. Erst durch die permanente Wärme in den Reifungskammern erreicht Linoleum als Bodenbelag nach Wochen die gewünschte Festigkeit. Linolböden sind antistatisch, antibaktizid, pflegeleicht und hart im Nehmen.
Für Feuchträume ist Linoleum nicht geeignet, da es empfindlich gegenüber ständiger Feuchte ist. Zudem sollten Linolböden nicht mit alkalischen Reinigungsmitteln über pH 9,0 wie etwa Schmierseife gereinigt werden, da das Linoleum sonst verfärbt oder gar zerstört werden kann.
Neben diesen Bodenbelägen bieten wir auch hochwertige und Spezial-Teppichböden an sowie Gummibeläge (Noppenböden) und PVC-Fußböden. Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gerne fachlich fundiert.


